Logo VSLCH
Web Design

01-03-12
© hjg

VSLCH

Berufsverband
Schulleiterinnen und Schulleiter
der deutschsprachigen Schweiz

Führung von Bildungsorganisationen
- ein Beruf

Workshops Fachtagung 2009

Auf Anmeldeformular bitte 3 Kurse auswählen (1. - 3. Wahl)

Achtung: Es kann bis Ende August 09  noch Anpassungen geben!

p1

WS

Titel

Leitung

Inhalt

Link

1

Starke Schulen
– stärken! –

Das Referat:
Weiter-Denken, Wider-Sprechen

Otto Herz
Reform-Pädagoge/ Diplom-Psychologe

Die Thesen des Referats:
inwieweit erfahren sie bei den Anwesenden Zustimmung, inwieweit müssen sie ausdifferenziert werden, inwieweit gibt es Widerspruch – vor allem: was heißen sie für das konkrete Handeln in den Schulleitungsalltagen ...???

p1

2

KrisenKompass©
neue Handreichung für schwere Krisen im Kontext Schule; auch mit konkreten Abschiedsritualen.

Christian Randegger, Seuzach, Projektleiter KrisenKompass©, Trainer Krisenintervention, Trauerbegleiter

Wenn eine Schule von Tod, Unglück oder Verbrechen betroffen ist, sind Schulleitung und Lehrpersonen besonders gefordert. Auf diesem Hintergrund ist ein neues Handbuch entstanden, das hilft, den Umgang mit Krisen vorzubereiten und so im Ernstfall handlungsfähig zu sein. Das umfangreiche Material über Abschied, Trauerreaktionen und konkreten Anleitungen dient der Schulleitung, den Behörden oder der einzelnen Klassenlehrperson und ermöglicht eine raschere Rückkehr in die Normalität.

 

3

Mit Willenskraft eigene Ziele verfolgen
– Impulse aus dem Zürcher Ressourcenmodell (ZRM)

Jörg Schett,

ZRM-Trainer, Dozent FH Institut für Selbstmanagement und Motivation Zürich (ismz)

Um auch in anspruchsvollen Situationen gute Entscheidungen treffen zu können, braucht eine Führungskraft motivierende Ziele und die notwendige Willenskraft, diese zu verfolgen.

Das Zürcher Ressourcen Modell ist ein wissenschaftlich fundiertes Selbstmanagement-Training, das ermöglicht, individuelle Strategien zu entwickeln, eigene Haltungen und eigenes Handeln mit der eigenen Zielvorstellung in Einklang zu bringen.

Ziele: Die Teilnehmenden kennen

das Rubikonmodell als Wegleiter zu erwünschten Haltungs- und Handlungs-änderungen.

 die Kriterien, welche eine wirksame und motivierende Zielerreichung unterstützen.

somatische Marker als Entscheidungshilfen

p1
p1

4

Schule Stans-
eine lebendige Schule unterwegs

Theres Odermatt, Schulzentrumsleiterin, Heilpädagogin

Die Schule Stans wird vorgestellt

Unterrichtsentwicklung nicht unter allen Umständen: unterstützende Rahmenbedingungen und die Haltung der Schulleitung in Veränderungsprozessen, Erfahrungen aus der Praxis

Mut zu Veränderungsprozessen, Wachsamkeit auch auf der Beziehungsebene, reden ist Gold

p1

5

Starke Schulen wissen was sie tun

Urs Eisenbart,
Erwachsenenbildner HF, Supervisor und Coach BSO

Um Veränderungsprozesse bei der Steuerung von Schulen besser begleiten zu können, muss man die Muster (bzw. Gegenmuster) kennen, die immanent im Schulsystem vorhanden sind.

p1
p1

6

Wege zur Improvisations-kompetenz

Spontan Handeln – auch in Krisen-situationen

Reto Zeller

lic. phil., Erwachsenenbildner, Schauspieler, Kabarettist

Krisen verlangen manchmal schnelles, spontanes Handeln. In diesem Workshop trainieren sie in spielerischer Weise ihre Spontaniität und kriegen Einblicke in die Mechanismen des Improvisierens. Auch der Spass wird bestimmt nicht zu kurz kommen.

p1

7

Die Kraft des Humors

Urs Franzini,
Erwachsenenbildner HF, dipl. TZT Leiter, Mediator Netzwerk Unternehmenstheater

Mit Humor kann die „Batterie“ wieder aufgeladen werden. Die Begegnungen mit Anderen werden freudvoller. Humor stärkt das Selbstvertrauen und hilft Stress abzubauen. Humor wirkt gesundheitsfördernd.

Den eigenen Humor entdecken/ erforschen. Lernen, den inneren Zensor zeitweilig zu überwinden, über diese Grenzen zu gehen. Die 8 Stufen des Humortrainings nach McGhee kennen lernen.

p1

8

Auf das Schulklima kommt es an!

Titus Bürgisser,

Leiter Zentrum Gesundheitsförderung PHZ Luzern, Sekundarlehrer, Transaktionsanalytiker

Das Schulklima ist ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden, den Berufs- und Schulerfolg der Beteiligten. Als SchulleiterIn können Sie einiges zu einem guten Klima beitragen.

  • Was versteht man unter Schulklima?
  • Was sind Indikatoren für ein gutes Schulklima?
  • Wie ist das Klima an meiner Schule
  • Welchen Beitrag kann ich als Schulleiter/-in für ein gutes Schulklima leisten?

Die Inputs regen die Teilnehmenden zur eigenen Reflexion und zum Erfahrungsaus-tausch an und geben Hinweise für die Umsetzung im Alltag.

p1
p1
p1

9

Gesundheitsförderung wirksam planen - als ganze Schule

Hanspeter Lehner,
Zentrum Gesundheitsförderung PHZ Luzern, Sekundarlehrer, Supervisor

Schulen brauchen (zu) viel Energie, wenn sie Gesundheitsförderung in Form von punktuellen Projekten umsetzen.

  • Wie können sie mit Gesundheitsförderung ihre Schule stärken, ohne sich zu verzetteln?
  • Wie können sie ihre Stärken sichtbar machen und den Entwicklungsbedarf bestimmen?
  • Wie gelingt es, Massnahmen nachhaltig umzusetzen?
  • Und nicht zuletzt: Welches ist meine Rolle als Schulleiter/in?

Im Workshop werden Methoden zur Situationsanalyse an der eigenen Schule vorgestellt und erprobt. Daraus werden Hinweise zur Weiterarbeit entwickelt.

p1
p1
p1

10

Einführung eines Krisenkonzepts als Anlass zur Entwicklung der Schulhauskultur

Thomas Schaufelberger, Stäfa
MBA Change Management, Journalist

Im Workshop werden Methoden dargestellt und erlernt, welche darauf abzielen, an einer Schulhauskultur zu arbeiten, die mithilft, ein Krisenkonzept in den Köpfen und Herzen der Beteiligten zu verankern. Die Workshop-Teilnehmenden werden sensibilisiert auf mögliche organisationelle Stolpersteine bei der Einführung eines Krisenkonzeptes und auf Wege, sie zu um.

 

11

Wie kommuniziere ich in Krisen- situationen mit den  Medien?

Hansjörg Erny,
 
Kommunikationsberater und Medientrainer

Kurztheorie:

  • Vorbereitung ist (fast) alles
  • Die halbe oder die ganze Wahrheit?
  • Instrumente der Krisenkommunikation

Anschliessend wird mit aktuellen Ereignissen gearbeitet.

  • Wir bearbeiten ein konkretes Fallbeispiel
p1

12

Hört, was ich nicht sage!

Systematische Früherkennung von emotionalen Krisen und Suizidrisiken in der Schule

Remo Ryser,

dipl. Psychologe, Projektleiter Berner Gesundheit
Matthias Rösti, Mitglied der Schulleitung pädagogischer Bereich
Schulzentrum Kreuzfeld4 Langenthal

Stimmungstief oder Depression? Lustlos oder lebensmüde? Vorstellung des schweizweit ersten umfassenden Angebotspakets für Schulen zur Früherkennung von Suizidabsichten und Depression bei Schüler/innen – und deren konkrete Umsetzung im Schulalltag

1. Teil: Warnsignale, Einschätzungshilfen, Handlungsplan

2. Teil: Konkrete Umsetzung & Verankerung im Schulalltag – Erfolgsfaktoren und Stolpersteine

p1
p1

13

Stille Wasser... von der Gefahr des Schweigens

Andreas Goerlich-Koch

Mönchaltorf, Notfallseelsorger, früher u.a. stellvertretender Flughafenseelsorger

Schule ist ein Ort des Lernens, Lebens und des Gesprächs. Schwierige Situationen entstehen plötzlich dort, wo das Gespräch stockt oder gar kein Gespräch mehr stattfindet. Was machte eine Lehrperson,  wenn alle schweigen: Diejenigen, die viel wissen und nichts sagen oder derjenige, der geplagt wird oder etwas vorhat und nicht redet? Mobbing, Amoklauf, Suizid - in diesem Workshop werden ein paar Beispiele näher betrachtet, die im Schulalltag abgefangen werden oder Unberechenbares zur Folge haben können.

p1

14

Umgang mit massiven Bedrohungen und Amokgefährdung

Herbert Wyss,

Leiter Taskforce Schulgewalt, Notfallpsychologe, Pädagoge

Bei massiven Bedrohungen und ganz besonders bei einer Amokgefährdung sind Schulleiterinnen und Schulleiter in einer paradoxen Situation. Einerseits verlangt man dann von ihnen kompetentes Handeln und anderseits sind sie selber in der Opfersituation. Zusätzlich erschwert werden derartige Konfliktsituationen dadurch, dass sich die Medien meist sehr rasch einschalten und eine Autodynamik entwickeln.
Im Workshop  wird unter dem Aspekt der Handlungsmöglichkeiten der Schulleitung auf den Umgang mit massiven Bedrohungen und effiziente Handlungsweisen bei Amokgefährdungen  eingegangen. Dabei wird ein stark praxisbezogener Ansatz vertreten. Im Zentrum steht die Frage: Wie kann für die Schule, die Schulleitung und das Team rasch optimaler Schutz gesichert werden.

p1

15

Ausgespielt- gemeinsam gegen Mobbing in der Schule

Simone Eisner,

Leiterin Prävention Basisdienste, Berner Gesundheit

Stefanie Burgunder,

Stv Schulleitung, Oberstufenzentrum Hindelbank

Das Angebotspaket ausgespielt hat zum Ziel Schulen im Umgang mit Mobbing und Gewalt zu beraten und zu begleiten, indem wir sie dabei unterstützen frühzeitig zu reagieren. Das Angebot umfasst modulare Weiterbildungen, ausleihbare Medienpakete, ein Handlungsleitfaden für den Umgang mit einem Mobbingfall in der Schule sowie Informationsmaterial für Eltern, Jugendliche und Lehrpersonen. Bericht einer Schulleitung über Erfolg und Stolpersteine in der Umsetzung des Themas anhand von ausgespielt.

p1

16

Sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Lehrpersonen-

ein Spannungsfeld für alle Beteiligten

Andreas Marti

Schulleiter

Schule im Kanton Bern

Die gängigen Begriffe rund um sexuelle Ausbeutung und sexuellen Missbrauch, sowie die strafrechtliche und anstellungsrechtliche Relevanz werden geklärt. Anhand einer konkreten Krisensituation werden Vorgehens- und Lösungsansätze und deren Grenzen und Probleme aufgezeigt. Klar nachvollziehbar wird dabei die Forderung nach der Diskussion der Thematik in einem Kollegium, bevor es zur Krise kommt. Ebenfalls sollte klar werden, dass die Thematik der «sexuelle Übergriffe» in einem Schnittstellenbereich zwischen angewandter Ethik, Jurisprudenz, Medizin und Soziologie anzusiedeln ist. Keine der involvierten Disziplinen kann die Problematik alleine lösen. Damit begründet sich die Notwendigkeit eines interdisziplinären Zugangs und einer professionellen Leitung für die Krisenbewältigung.

 

17

Fehltage sind Chefsache!

 Betriebliches Gesundheitsmanagement

Marcel Sturzenegger

Kollektive Personenversicherungen

AXA Winterthur

Ein Mitarbeiter ist im Durchschnitt in der Schweiz mehr als sechs Tage aus gesundheitlichen Gründen abwesend. Die Verantwortung für seine Gesundheit liegt nicht nur bei ihm, sondern auch beim Chef. Unterstützend wirkt hier ein gezieltes Gesundheitsmanagement, dass ganzheitlich und vor allem präventive ganzheitliche Ansätze aufweist.

p1

18

Fachstelle für Gewaltprävention

Stadt Zürich

Roland Zurkirchen

Leiter der Fachstelle

Die Fachstelle für Gewaltprävention des Schul- und Sportdepartements ist eine wichtige Anlaufstelle für Krisensituationen im Zusammenhang mit Gewalt an den Schulen. Sie richtet sich vor allem an Lehrpersonen und andere Fachpersonen im schulischen Umfeld. Bei Krisen bietet die Fachstelle für Gewaltprävention innert kurzer Frist Beratung und Unterstützung an.

Pro Jahr bearbeitet die Fachstelle für Gewaltprävention über 200 Fälle von Gewalt an Schulen in der Stadt Zürich. Ihre Einsätze sind unterschiedlich lang – je nachdem, ob ein einzelnes Beratungsgespräch genügt oder eine intensive Langzeitbetreuung notwendig ist.

p1

19

Neuer Kurs
Starke Schulen pflegen die Stärken

Beat Schelbert
Lehrer Sek1, Verantwortl
icher iBB (integrierte Begabungs- und Begabtenförderung)

Die Erfahrungen des 6-jährigen Förderprojektes Wollerau SZ werden sukzessive auf alle Stufen und die ganze Schule sek eins höfe ausgedehnt. Stärken finden, erfassen und fördern bei allen Beteiligten steht im Fokus (Talent- und Lehrpersonen- und Talentportfolios).

 

> zum Seitenanfang

> zur Startseite Fachtagung 09